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Zweites Konsortialtreffen an der Hochschule Bremen

27.11.2017 12:05

Das zweite Konsortialtreffen im INTEGER-Projekt wurde am 9.November 2017 im Staffelgeschoss der Hochschule Bremen ausgerichtet. Intensiv wurden bisherige Arbeitsschritte reflektiert und abgeschlossen. Der Projektverlauf liegt im Zeitplan und sorgte so für Zufriedenheit und Motivation bei den Projektpartnern.

Die INTEGER-Projektteilnehmer kamen am 2. November 2017 an der Hochschule Bremen zusammen, um die aktuellen Projektstände vorzustellen und aktiv weiterzuentwickeln. Dazu wurden die Ergebnisse aus dem ersten und zweiten Arbeitspaket präsentiert und das dritte Arbeitspaket geplant. Die Präsentation der Ergebnisse aus dem ersten Arbeitspaket der Anforderungsanalyse wurde von der Hochschule Bremen übernommen. Insgesamt wurde die Anforderungsanalyse über drei Monate lang weiterentwickelt und in geplanten, regelmäßigen Telefonkonferenzen abgestimmt. Auf dem Konsortialtreffen wurden diese Ergebnisse und gewonnene Erkenntnisse von der Hochschule Bremen vorgestellt. Anschließend ist der Stand finalisiert und abgeschlossen worden.

In den entwickelten Use Cases werden insgesamt drei Akteure berücksichtigt: Geschäftspartner, technische Gutachter sowie Privatpersonen. Diese können unter Einsatz der im INTEGER Projekt entwickelten Secure Telephony Platform (STP) untereinander rechtsverbindlich Verträge telefonisch umsetzen. Eine eigene PKI muss für den Einsatz und Betrieb der STP nicht aufgebaut werden, die Authentifizierung der Gesprächspartner soll über bestehende PKI umgesetzt werden, auch innovative Lösungen sind angedacht. Weitere zentrale Anforderungen sind beispielsweise Authentifizierung und Identifizierung der Gesprächsteilnehmer sowie die integritätsgesicherte Kommunikation zwischen den Gesprächspartnern. Diese wird ebenfalls in einem sicheren Archiv aufbewahrt, um das Gespräch später erneut anhören und es einer dritten Person zur Verfügung stellen zu können.

Im zweiten Teil des Konsortialtreffens wurde das aktuelle Lösungskonzept von allen Partnern vorgestellt. Die im bisherigen Projektverlauf gewonnenen Erkenntnisse wurden an kritischen Stellen sorgfältig diskutiert und erfolgreich weiterentwickelt. Die Schnittstellen zum Softphone wurden vorgestellt, die verwendeten Protokolle für die Telefonie und die Testumgebung festgelegt. Damit liegt dem Konsortium nun ein umfassendes, sorgfältig abgestimmtes Lösungskonzept vor. Dieses beinhaltet die Schnittstellen zwischen den Projektpartnern und ist entlang des Bedarfes der jeweiligen Use Cases entwickelt worden. Unter anderem wurden auch die Einsatzzwecke des TPM-Chips kritisch beleuchtet und im Lösungskonzept berücksichtigt. Darüber hinaus werden am Rande des INTEGER Projekts auch Studierende aus dem Masterstudiengang Informatik der Hochschule Bremen einige Hacking- und Penetrationstests planen und umsetzen. Untersucht wird dabei die Robustheit der eingesetzten Testumgebung.

Fazit: Das Projekt ist sehr gut gestartet. In regelmäßigen Telefonkonferenzen werden aktuelle Stände und das weitere Vorgehen besprochen. Durch eine aktive Diskussion innerhalb des Projekts werden neue und innovative Lösungswege angegangen.

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